Benutzerdefinierte Labels in Google Shopping: Mehr Kontrolle über Gebote und Ausspielung

Kaum etwas ist so ärgerlich wie das Gefühl, bei Google Shopping zwar präsent zu sein, aber die eigenen Produkte dennoch nicht optimal sichtbar zu machen. Dabei gibt es mit den benutzerdefinierten Labels ein mächtiges Werkzeug, das viel zu oft übersehen wird – obwohl es dir die Kontrolle über Gebote und Ausspielung in die eigene Hand legt.

Was sind benutzerdefinierte Labels in Google Shopping?

Benutzerdefinierte Labels (Custom Labels) sind Felder, die Du in Deinem Produktdatenfeed individuell befüllen kannst. Sie ermöglichen es, Produkte nach frei gewählten Kriterien zu gruppieren – zum Beispiel nach Saison, Abverkaufsstatus, Marge oder Bestsellern. Insgesamt stellt Google fünf verschiedene benutzerdefinierte Labels zur Verfügung (custom_label_0 bis custom_label_4), die Du flexibel einsetzen kannst. Mit Hilfe dieser Labels steuerst Du, wie Deine Produkte in den Kampagnen strukturiert und beworben werden – unabhängig von den standardmäßigen Attributen wie Kategorie oder Marke.

Mehr Kontrolle über Gebote: Die Praxis der Segmentierung

Besonders spannend wird es, wenn Du Deine Produkte nach geschäftsrelevanten Kriterien segmentierst. Angenommen, Du möchtest die Gebote für Produkte mit hoher Marge erhöhen, während Du für weniger profitable Artikel defensiver bietest. Über ein benutzerdefiniertes Label wie custom_label_0 = hohe_marge steuerst Du exakt, welche Produkte in diese Gebotsstrategie fallen. Im Google Ads Interface kannst Du dann gezielte Gebotsanpassungen für diese Produktgruppe vornehmen. So maximierst Du die Profitabilität, statt pauschal für das gesamte Sortiment zu bieten.

Auch saisonale Kampagnen profitieren enorm von benutzerdefinierten Labels. Beispielsweise kannst Du Produkte, die nur im Sommer relevant sind, mit einem eigenen Label wie custom_label_1 = sommer versehen. So lässt sich die Ausspielung gezielt auf die Saison anpassen und unpassende Produkte werden nicht unnötig beworben.

Effiziente Ausspielung: Smarte Strategien mit Labels

Die Ausspielung Deiner Produkte kannst Du durch benutzerdefinierte Labels auf ein völlig neues Level heben. Du kannst zum Beispiel:

  • Bestseller hervorheben: Markiere Deine Topseller mit einem eigenen Label und erhöhe die Sichtbarkeit durch gezielte Gebote.
  • Abverkaufsware pushen: Kennzeichne Produkte, die raus müssen, mit einem Abverkauf-Label und steuere so mehr Traffic auf diese Artikel.
  • Preisbereiche segmentieren: Unterteile Dein Sortiment in verschiedene Preiskategorien und optimiere die Kampagnen für jede Gruppe individuell.

Mit diesen und weiteren Strategien gehst Du weit über die Standard-Ausspielung hinaus und schaffst eine granularere, leistungsbasierte Steuerung Deiner Google Shopping Kampagnen.

So richtest Du benutzerdefinierte Labels ein

Der Weg zu mehr Kontrolle beginnt im Produktdatenfeed. Dort fügst Du die gewünschten custom_label-Felder hinzu und befüllst sie mit sinnvollen Werten. Typische Beispiele sind:

  • custom_label_0: saison = sommer, winter, ganzjährig
  • custom_label_1: margenklasse = hoch, mittel, niedrig
  • custom_label_2: abverkauf = ja, nein

Im nächsten Schritt richtest Du in Google Ads die Produktgruppen nach diesen Labels ein. Dort kannst Du dann Gebote, Budgets und Ausspielungsregeln individuell für jede Gruppe festlegen. Wichtig: Überlege Dir im Vorfeld, welche Segmentierung für Dein Geschäftsmodell den größten Mehrwert bietet – und halte die Struktur so klar und nachvollziehbar wie möglich.

Fazit: Mit benutzerdefinierten Labels zum Shopping-Erfolg

Benutzerdefinierte Labels geben Dir die Möglichkeit, Deine Google Shopping Kampagnen präzise und individuell zu steuern. Sie sind der Schlüssel zu mehr Kontrolle über Gebote und Ausspielung – und damit zu höherer Effizienz und besseren Ergebnissen. Nutze die Flexibilität der Labels, um Deine Produkte gezielt zu gruppieren, und passe Deine Strategien laufend an die Marktdynamik an.

Interessiert Dich ein neues Tool, mit dem Du 12-34% mehr Umsatz über Google Shopping, Facebook und Criteo generieren kannst? Dann schaue Dir doch direkt ConversionBuddy an!