Dein CPC bei Google Shopping ist zu hoch? Das kannst Du tun!

Warum steigen plötzlich meine Klickpreise bei Google Shopping?

Damit bist Du nicht allein. Viele Unternehmen kämpfen mit steigenden Klickpreisen und geringen Conversion-Raten. Doch bevor Du verzweifelst und Dein Budget aufbrauchst, solltest Du wissen, dass es effektive Methoden gibt, um Deinen CPC zu senken und Deine Rentabilität zu steigern.

1. Produktdaten optimieren und den CPC direkt senken

Die Qualität Deiner Produktdaten entscheidet über den Erfolg Deiner Google Shopping Kampagnen. Google nutzt diese Daten, um die Relevanz Deiner Anzeigen zu bestimmen. Hier sind einige Tipps, wie Du Deine Produktdaten optimieren kannst:

  • Verwende aussagekräftige Titel: Ein klarer und präziser Produkttitel hilft Google, Deine Produkte besser einzuordnen.
  • Hochwertige Bilder: Nutze hochauflösende Bilder, die Deine Produkte im besten Licht zeigen.
  • Vollständige Produktbeschreibungen: Stelle sicher, dass alle relevanten Informationen enthalten sind, um potenzielle Käufer zu überzeugen.
  • Saubere Attribute: GTIN, Marke, Farbe und Größe gehören in jeden Artikel. Fehlen sie, ordnet Google Deine Produkte schlechter zu und Du zahlst für Klicks aus unpassenden Suchanfragen.

Ein gut optimierter Produktdatenfeed sorgt dafür, dass Deine Anzeigen relevanter werden und somit auch besser performen. Wie Du dabei vorgehst, steht ausführlich in unserem Beitrag zu Produktdaten für mehr Google Shopping Umsatz.

2. Negative Keywords über den Suchbegriffe-Bericht ausschließen

Negative Keywords verhindern unnötige Klicks. Sie helfen Dir, Deine Anzeigen nur für relevante Suchanfragen zu schalten. So gehst Du vor:

  • Analyse Deiner Suchbegriffe: Überprüfe regelmäßig die Suchbegriffe, für die Deine Anzeigen geschaltet werden.
  • Identifikation irrelevanter Begriffe: Finde heraus, welche Begriffe zu hohen Kosten führen, aber keine Conversions bringen.
  • Hinzufügen negativer Keywords: Füge diese Begriffe als negative Keywords hinzu, um zukünftige unnötige Klicks zu vermeiden.

Mit dieser Strategie kannst Du Deine Zielgruppe besser eingrenzen und Deinen CPC effektiv senken. Welche Begriffe sich wirklich zum Ausschluss eignen, zeigen wir Dir in unserem Artikel zu negativen Keywords in Google Shopping.

3. Gebotsstrategie und Budget an Deine Klickpreise anpassen

Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Optimierung Deiner Gebotsstrategien und Budgetzuteilungen. Hier sind einige Ansätze, die Du ausprobieren kannst:

  • Automatisierte Gebotsstrategien: Nutze smarte Gebotsstrategien wie „Ziel-CPA“ oder „Ziel-ROAS“, um Dein Budget effizienter zu nutzen.
  • Budgetanpassungen: Überprüfe regelmäßig Deine Performance und passe Dein Budget entsprechend an. Verteile es auf die besten Kampagnen, um maximale Ergebnisse zu erzielen.
  • A/B-Tests: Teste verschiedene Gebotsstrategien und finde heraus, welche am besten für Deine Zielgruppe und Produkte funktionieren.

Durch die ständige Überwachung und Anpassung Deiner Gebote kannst Du sicherstellen, dass Du das Beste aus Deinem Budget herausholst. Wie Du Dein Budget dabei sinnvoll verteilst, liest Du im Beitrag zum Budget-Management.

4. Über ein CSS einkaufen

Wenn Du Deine Shopping-Anzeigen über einen Comparison Shopping Service ausspielst, zahlst Du auf jeden Klick eine geringere Marge an Google. Der Wechsel kostet Dich kein zusätzliches Setup in der Kampagnenstruktur, wirkt aber auf jeden einzelnen Klick. Wann sich das rechnet, steht in unserem Beitrag zur CSS-Strategie.

5. Discovery Pages: den Wert jedes Klicks erhöhen

Ein niedriger CPC bringt Dir wenig, wenn der Klick auf einer einzelnen Produktdetailseite endet und der Besucher dort nichts Passendes findet. Genau an dieser Stelle springen viele Nutzer zurück in die Google-Ergebnisse, und Du zahlst für den nächsten Klick erneut. Discovery Pages setzen nach dem Anzeigenklick an: Statt einer isolierten Produktseite sieht der Besucher eine Auswahl relevanter Alternativen aus Deinem Sortiment, sortiert nach Relevanz und Performance.

  • Weniger Rücksprünge: Wer Alternativen sieht, geht seltener zurück zu Google und vergleicht dort weiter.
  • Mehr Umsatz je Klick: Der eingekaufte Traffic bleibt gleich teuer, bringt aber mehr Bestellungen.
  • Kein IT-Projekt: Subdomain, Produktfeed und Tracking über den Tag Manager reichen für den Start.
  • Sauber testbar: Der Effekt lässt sich gegen Deine bestehenden Zielseiten im A/B-Test messen.

Bei Lights4fun stieg die Conversion Rate durch KI-gestützte Discovery Pages um über 50 Prozent. Wie die Seiten automatisch aus Deinem bestehenden Feed entstehen, erfährst Du unter So funktioniert ConversionBuddy.

Häufige Fragen zum CPC bei Google Shopping

Warum sind meine Klickpreise bei Google Shopping so hoch?

Meist liegt es an einer Kombination aus lückenhaften Produktdaten und zu breit ausgespielten Suchbegriffen. Kommt eine Gebotsstrategie dazu, die auf Klicks statt auf Umsatz optimiert, steigt der CPC, ohne dass mehr Bestellungen entstehen.

Wie viel kostet ein Klick bei Google Shopping?

Einen festen Preis gibt es nicht, der CPC entsteht in jeder Auktion neu. Wie viel Du zahlst, hängt vom Wettbewerb in Deinem Sortiment ab, von der Qualität Deiner Produktdaten und von der Saison. Im Weihnachtsgeschäft ziehen die Klickpreise in vielen Kategorien spürbar an. Deinen eigenen Wert findest Du in Google Ads in der Spalte „Durchschn. CPC“, aufgeschlüsselt nach Produktgruppe. Aussagekräftiger als der Durchschnitt ist die Spanne: Wenn einzelne Produktgruppen doppelt so teure Klicks einkaufen und dabei weniger verkaufen, liegt dort Dein größter Hebel.

Fazit

Die Senkung Deines CPCs bei Google Shopping erfordert eine Kombination aus verschiedenen Strategien. Produktdaten, negative Keywords, Gebotsstrategie und der Einkauf über ein CSS zahlen alle auf dasselbe Ziel ein: niedrigere Kosten bei gleicher Sichtbarkeit. Der zweite Hebel liegt hinter dem Klick, denn was ein Besucher nach der Anzeige zu sehen bekommt, entscheidet darüber, ob sich der Klickpreis überhaupt rechnet. Wie Du parallel auch den CPA drückst, zeigen wir Dir in unserem Artikel zu Klicks und CPA bei Google Shopping.

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