Wer als Händler gemeinsam mit einer Agentur Google Shopping Kampagnen aufsetzt, wünscht sich meistens vor allem eines: Mehr Umsatz, mehr Sichtbarkeit und möglichst wenig Reibungsverluste. Doch allzu oft stolpern beide Seiten über typische Missverständnisse – und das nicht selten auf Kosten des Erfolgs. In diesem Beitrag erfährst Du, welche Stolpersteine es gibt, warum sie entstehen und wie Du sie vermeidest. So holst Du das Beste aus Deiner Zusammenarbeit mit der Agentur heraus.
1. Unterschiedliche Erwartungshaltungen: Was ist eigentlich „Erfolg“?
Ein häufiger Knackpunkt in der Zusammenarbeit: Händler und Agenturen sprechen zwar von „guten Ergebnissen“, meinen damit aber oft ganz Unterschiedliches. Während Händler meist den Fokus auf Umsatz und Abverkauf legen, betrachten Agenturen häufig auch Sichtbarkeit, Klickzahlen oder den ROAS (Return on Ad Spend) als Erfolgskriterien. Die Folge: Nach einigen Wochen Kampagnenlaufzeit herrscht Enttäuschung, weil die Ziele nicht erreicht scheinen – obwohl die Zahlen auf Agenturseite stimmen.
Was hilft? Lege von Anfang an gemeinsam mit Deiner Agentur messbare, konkrete Ziele fest. Definiere, welche KPIs wirklich zählen: Geht es Dir um Umsatzsteigerung, Neukundengewinnung oder Markenbekanntheit? Klare Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis der Ziele sind das Fundament für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
2. Produktdaten-Management: Die unterschätzte Basis
Google Shopping ist datengetrieben – und das im wahrsten Sinne. Ohne saubere, vollständige und aktuelle Produktdaten verpufft auch das beste Kampagnen-Setup. Doch hier lauern oft Missverständnisse: Händler denken, die Agentur kümmert sich um alles, Agenturen wiederum erwarten, dass die Produktdaten vom Händler in Top-Qualität geliefert werden.
Was hilft? Klärt frühzeitig die Verantwortlichkeiten. Wer pflegt die Produktdaten? Wer sorgt für regelmäßige Updates und stellt sicher, dass alle Anforderungen von Google erfüllt werden? Ein gemeinsamer Prozess für das Datenmanagement verhindert, dass wertvolle Werbebudgets ins Leere laufen.
3. Transparenz und Reporting: Zahlen, die wirklich weiterhelfen
Ein weiteres Missverständnis: Während Agenturen oft mit komplexen Dashboards und vielen Zahlen arbeiten, wünschen sich Händler verständliche, greifbare Reportings. Nicht selten kommt es vor, dass beide Seiten über Zahlen sprechen, aber niemand wirklich durchblickt, was diese konkret für das Geschäft bedeuten.
Was hilft? Fordere von Deiner Agentur Reportings, die auf Deine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Lass Dir erklären, welche Metriken warum wichtig sind. Nur wenn Du wirklich verstehst, wie sich Klickpreise, Conversion-Rates und Warenkorbgrößen auf Deinen Umsatz auswirken, kannst Du gezielt steuern und optimieren.
4. Kontinuierliche Optimierung statt „Feuer und Vergessen“
Ein weiteres typisches Missverständnis: Manche Händler erwarten, dass eine einmal aufgesetzte Google Shopping Kampagne von alleine dauerhaft erfolgreich läuft. Die Realität sieht anders aus: Märkte, Wettbewerber und Kundenerwartungen ändern sich ständig. Ohne laufende Optimierung und Anpassung bleiben Chancen auf der Strecke und Budgets werden nicht effizient genutzt.
Was hilft? Besprecht gemeinsam einen klaren Fahrplan zur kontinuierlichen Optimierung. Wie oft werden Gebote, Zielgruppen oder Produktdaten überprüft? Welche Learnings zieht ihr aus den Ergebnissen? Nur so wird aus Deiner Kampagne ein echter Umsatzbringer.
Fazit: Missverständnisse vermeiden und gemeinsam wachsen
Eine erfolgreiche Google Shopping Kampagne ist Teamwork. Händler und Agenturen profitieren am meisten, wenn sie offen kommunizieren, Erwartungen klar abstecken und gemeinsam an der laufenden Optimierung arbeiten. Transparenz, klare Absprachen und ein gemeinsamer Blick auf die wichtigsten KPIs sind der Schlüssel – und sorgen dafür, dass aus Zusammenarbeit echter Erfolg wird.
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